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Hinter dem Regenbogen...

Von Zeit zu Zeit kommt es vor, dass wir von einem Tier Abschied nehmen müssen. Im Tierschutz sind es oft gerade die Tiere, die ohnehin schon kein schönes Leben hatten und unter den Bedingungen leiden mussten, die ihnen von Menschen zugemutet wurden. Umso trauriger macht es uns, ein solches Tier gehen lassen zu müssen, ohne helfen zu können.

Das Leben ist oft nicht fair...!

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Timon

Timon wurde von uns auf einem Hof entdeckt, wo es ihm bereits sehr schlecht ging. Er muss dort bereits viele Jahre gelebt haben. Nicht kastriert, mit verfaulten Zähnen und kaum noch in der Lage zu fressen. Wir nahmen Timon mit heim und brachten ihn zu unserer Tierärztin. Leider ging es ihm so schlecht, dass wir ihn nur noch beim Sterben begleiten konnten.

Wir werden Dich nicht vergessen, Timon. Für uns warst Du nicht "nur ein Streuner".

Bitte verzeih, was Menschen Dir getan und dass sie Dich im Stich gelassen haben.

Claire

Claire brachte im Jahr 2023 zweimal Babys auf die Welt. Ihre ersten Kinder mussten wir unter der Treppen eines Wohnhauses sichern, wo sie nicht bleiben konnten, zumal in dem Haus mehrere Hunde lebten. Als wir Claire eingefangen und zur Kastration in die Tierarztpraxis gebracht hatten stellte sich heraus, dass sie bereits wieder hoch tragend war. Einige Tage später bekam sie in unserer Pflegestelle noch einmal sieben Babys...

Nach Aufzucht ihrer Kinder war Claire sehr abgemagert. Wir ließen sie kastrieren und setzten sie zurück an den Ort, wo sie bisher gelebt hatte. Dort wurde gut und liebevoll auf sie geachtet und wir hofften, dass ihr nun ein schönes und sorgloses Katzenleben bevorstehen würde.

Bereits nach drei Wochen erhielten wir die Nachricht, dass Claire tot aufgefunden wurde. Ein Auto hatte sie erwischt.

Wir waren sehr traurig. Liebe Claire, wir werden Dich nicht vergessen. Deine Kinder haben alle ein wunderschönes Zuhause bekommen und werden es besser haben, als Du es hattest.

Flocke

Das zarte Katzenmädchen Flocke tauchte plötzlich mit etwa 12 Wochen an der Futterstelle zusammen mit einem Geschwisterchen auf. Seine Mama Caro war dort bereits bekannt, und hatte sich zuvor längere Zeit nicht blicken lassen. Nun war klar, warum. Sie hatte irgendwo ihre Babys aufgezogen!

Während die 14 Babys von Mama Lucy und Claire geborgen in unserer Pflegestelle aufwachsen durften, hatten diese beiden nicht soviel Glück. Sie mussten draußen überleben.

Leider tauchte zunächst das Geschwisterchen nicht mehr auf. Dann fingen wir Flocke, als sie ca. 5 Monate alt war,  ein und ließen sie kastrieren. Ein paar Tage später wurde sie tot aufgefunden...

Wir waren alle entsetzt, wie das passieren konnte. Den Grund erfuhren wir leider nicht.

Kleine Flocke, Du hattest nur ein sehr kurzes Leben. Wir hätten Dir soviel mehr gewünscht. Es gibt keine Worte für dieses Unglück. Auch Du bleibst unvergessen.

Andrea

Andrea hat einige Jahre an der Futterstelle gelebt. Wir wissen nicht viel über sie. Wir konnten sehen, dass sie leidet. Eine Geschwulst am Bauch ließ uns nichts Gutes ahnen. Dies bestätigte sich bei einem Besuch in unserer Tierarztpraxis. Wir haben uns in ausführlicher Beratung mit der behandelnden Tierärztin dazu entschlossen, Andrea aus der Narkose heraus gehen zu lassen.

Ruhe in Frieden, Du liebe Katze. Du hast nun keine Schmerzen mehr und musstest Deinen Weg nicht bis zum bitteren Ende gehen.

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